{"id":32,"date":"2017-09-06T13:38:26","date_gmt":"2017-09-06T13:38:26","guid":{"rendered":"http:\/\/blindfish-and-sheep.de\/?p=32"},"modified":"2022-03-14T13:49:58","modified_gmt":"2022-03-14T13:49:58","slug":"wiedervereinigung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blindfish-and-sheep.de\/?p=32","title":{"rendered":"Wiedervereinigung"},"content":{"rendered":"<p>Nach all der Reiz\u00fcberflutung werde ich mich nun mal an der Berichterstattung versuchen. Der dritte Tag der grossen Reise beginnt, wenig \u00fcberraschend, wieder recht fr\u00fch. Gegen sechs Uhr sind alle schon so wach, dass es keinen Sinn mehr macht, sich weiterhin zum Schlafen zu zwingen. Bereits nach der obligatorischen ersten Zigarette (ist hier nicht immer selbstverst\u00e4ndlich, streng geregelt wer wo rauchen darf) bin ich aufgrund der schon morgens herrschenden Temperaturen so begeistert, dass sich mein Elan f\u00fcr den neuen Tag kaum bremsen l\u00e4sst. Leider kommt uns kurz drauf in den Sinn, dass in der vergangenen Nacht niemand angerufen hat, um uns zu sagen dass mein Koffer nun eingetroffen sei. Kurz flammt die Hoffnung auf, dass sich das n\u00e4chtliche Personal einfach nicht getraut hat, morgens um drei anzurufen. Diese wird aber kurz darauf zerst\u00f6rt, nach einem Telefonat mit der freundlichen (und best\u00fcrzten Dame) ist klar, ein weiterer Anruf bei KLM wird f\u00e4llig. &#8222;Um 5.30 pm wurde der Koffer losgeschickt, wo er sich jetzt befindet werden wir umgehend versuchen herauszufinden und melden uns in den n\u00e4chsten 20ig Minuten bei Ihnen!&#8220; Versprochen&#8230; Also machten wir uns, weiterhin hoffnungsvoll, erst einmal auf dem Weg in den Fr\u00fchst\u00fccksraum. Zu meiner Freude finde ich dort Fruitloops, eine Kindheitserinnerung vor. Mein Fr\u00fchst\u00fcck. Die anderen beiden entscheiden sich f\u00fcr Erdnussbutter-Bagel und Marmeladentoast. Die amerikanische Marmelade erntet jedoch keinen Beifall und auch der Kaffee haut niemanden vom Hocker. Daf\u00fcr aber der Orangensaft mit massig Fruchtanteil. Nach ca. einer Stunde die n\u00e4chste Ern\u00fcchterung, kein Anruf von KLM. Also der n\u00e4chste Versuch. Diesmal versichert man uns, dass der Koffer innerhalb der n\u00e4chsten zwei Stunden im Hotel eintreffen wird. Grundnachricht passt, aber bringt unseren Zeitplan durcheinander. Bravo. Aber wir lassen uns nicht unterkriegen und gehen uns erst mal mit den wichtigsten Utensilien f\u00fcr die Reise eindecken. Hier flashen mich erst mal die riesen G\u00e4nge, die gut gef\u00fcllt mit allen erdenklichen Tiefk\u00fchlgerichten den Leuten wenigstens ein paar Meter Fussweg am Tag abverlangen. Kurz darauf klingelt das v\u00e4terliche Telefon, die Dame am anderen Ende teilt ihm mit, wir h\u00e4tten wohl den Koffer in einem Hotel vergessen, dieser seie jetzt abholbereit. Nach kurzer Verwirrung und einem Anuf bei der Hotelrezeption ist klar, er ist endlich im Hotel angekommen. Schnell zur\u00fcck vom Einkauf kann ich meinen Koffer endlich in die Arme schliessen. Wie sehr man doch an seinen pers\u00f6nlichen Sachen h\u00e4ngt, war mir vorher gar nicht bewusst. Jetzt daf\u00fcr umso mehr. Die Damen am Empfang teilen meine Erleichterung und bieten mir sogar noch an, mich (trotz des bereits erfolgten Check out) zu duschen (jetzt da ich frische Kleider bei mir habe). Da wir aber weiter wollen, lehne ich dankend ab und wir machen uns umgehend auf den Weg zum Joshua Tree National Park. Heute ist eher viel Fahrzeit angesagt, so bleibt dies f\u00fcr heute der einzige, geplante Ausflug. <\/p>\n<p>Angekommen am Park \u00fcberw\u00e4ltigt es mich einmal mehr, die Landschaft ist wieder eine komplett andere. Riesige Palmen, imposante Felsen und einfach eine unendliche Weite. Kurz darauf zeigt sich uns aus n\u00e4chster N\u00e4he ein Big Horn Sheep, als w\u00fcrde es extra f\u00fcr unsere Kamera posen. Zu meiner Freude kreuzen viele kleinere und gr\u00f6ssere Echsen unseren Weg, von den zahlreichen Behausungen der Taranteln halte ich aber respektvollen Abstand. Es ist kaum m\u00f6glich hier all die Eindr\u00fccke zu verschriftlichen, wir lassen euch gern aber noch ein paar bildliche Eindr\u00fccke zukommen. Nach dem Besuch des National Parks geht es weiter nach Scottsdale, noch einmal ca. vier Stunden Autofahrt. Dort kommen alle recht m\u00fcde an. Nach einer kurzen Pause ist der Plan in Oldtown, Scottsdale einen Ort zum lauschigen Abendessen zu finden. Nach l\u00e4ngerem Suchen werden wir dann auch f\u00fcndig, der ChopShop, welcher vor allem zeitgem\u00e4ss sehr gesundes Essen anbietet, bekommt den Zuschlag. Zwei Bowls, ein Tuna Sandwich, ein Cold Brew und zwei hippe Limonaden, fertig ist das gesunde Abendessen. Nur leider wieder einmal viel zu viel. Also wird gemeinschaflich entschlossen, sich k\u00fcnftig auf zwei Hauptspeisen zu beschr\u00e4nken. Diese werden dann geteilt und sollte wirklich mal noch der grosse Hunger vorherrschen, so wird einfach noch eine Nachspeise (durch drei) serviert. Der Teil Oldtown von Scottsdale sieht so einladend aus (leider hat schon alles geschlossen), dass wir beschliessen morgen fr\u00fch vor der Weiterreise noch einmal zur\u00fcck zu kehren. Vollgefressen aber zufrieden wird der Heimweg angetreten und gegen neun sind schon wieder alle so kniebel, dass ziemlich fr\u00fch geschlafen wird. M\u00fcde. Aber zufrieden!<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach all der Reiz\u00fcberflutung werde ich mich nun mal an der Berichterstattung versuchen. Der dritte Tag der grossen Reise beginnt, wenig \u00fcberraschend, wieder recht fr\u00fch. 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