{"id":36,"date":"2017-09-12T00:29:48","date_gmt":"2017-09-12T00:29:48","guid":{"rendered":"http:\/\/blindfish-and-sheep.de\/?p=36"},"modified":"2022-03-14T13:49:58","modified_gmt":"2022-03-14T13:49:58","slug":"ein-wiedersehen-mit-alten-freunden-8-9-10-9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blindfish-and-sheep.de\/?p=36","title":{"rendered":"Ein Wiedersehen mit alten Freunden (8. \/ 9. \/ 10.9.)"},"content":{"rendered":"<p>Im fr\u00fch aufstehen und all unsere Sachen zusammenraffen haben wir inzwischen schon reichlich \u00dcbung, und so stehen wir mal wieder fast noch vor allen anderen abreisebereit in unserer Hotellobby zum Auschecken. Da es gerade noch einen kr\u00e4ftigen Schauer gegeben hat und der Himmel noch immer sehr bew\u00f6lkt ist, haben wir am Vorabend instinktiv die richtige Entscheidung getroffen und den Sonnenaufgang am Grand Canyon gegen etwas mehr Schlaf eingetauscht. Trotzdem wollen wir aber gerne fr\u00fch dran sein und verlassen wir die Red Feather Lodge nach dem Zapfen eines Coffee to Go und einem netten Plausch mit einem anderen Fr\u00fchaufsteher am Kaffeeautomaten in Richtung Grand Canyon.<\/p>\n<p>Unser Ziel ist der Parkplatz der Bright Angel Lodge, wo wir vor sechs Jahren \u00fcbernachtet haben, das war damals ein guter Ausgangspunkt f\u00fcr einen mehr oder weniger ausgedehnten Rim Walk. Um diese Zeit ist &#8211; wie auch vor sechs Jahren &#8211; noch nicht viel los am Trail Head. Wir denken kurz dar\u00fcber nach, uns in der Lodge doch noch ein &#8222;richtiges&#8220; Fr\u00fchst\u00fcck zu g\u00f6nnen, nehmen dann im Deli aber nur Sandwiches und kalte Getr\u00e4nke mit, bei den aufgerufenen Preisen h\u00e4tten wir aber auchordentlich Fr\u00fchst\u00fccken k\u00f6nnen &#8230; beim Dallmayr &#8230; eine Woche lang.Die Hoffnung, dass ein Teil davon zur\u00fcck in die Erhaltung des Pakrs flie\u00dft, begrabe ich still.<\/p>\n<p>Nun aber endlich raus an den Canyon. Vor der Lodge werden gerade die Bright Angel Trail-G\u00e4nger mit ihren Mulis unterwiesen, ein Abenteuer, das auf jeden Fall noch auf meiner pers\u00f6nlichen Bucket List steht. Der Canyon selbst zeigt sich heute \u00fcberwiegend in seinen grau vernebelten Seite, lediglich der \u00f6stliche Teil ist ganz gut zu sehen, die Sonne schafft es aber auch nur selten, mal einen Strahl durch die sehr dichte Wolkendecke zu schicken. Am North Rim geht zudem ein massives Gewitter nieder und wir hoffen, dass es seinen Weg nicht zu uns findet und unsere Wanderung damit beenden w\u00fcrde. Wir laufen die ersten sechs Meilen des Rim Trail ab und sind dabei meist unter uns. Richtig spektakul\u00e4re Ausblicke und das f\u00fcr den Canyon typische Farbenspiel in der Morgensonne d\u00fcrfen wir heute leider nicht bestaunen. Daf\u00fcr aber mal wieder ein sch\u00f6nes Beispiel f\u00fcr Menschen, denen die ruhige Betrachtung der Natur mal wieder nicht genug Action bietet. Eine Gruppe, die wir entweder f\u00fcr Finnen oder Schweden halten, setzt sich an einem der exponierten Aussichtspunkte massiv in Szene. Allen Warnhinweisen zum trotz werden au\u00dferhalb der Umrandung liegende Plateaus und Felsen erklommen um darauf dann massenhaft Fotos von sich selbst zu knipsen. Ich wiederstehe der Versuchung nachzufragen, ob ich mit einem finalen Bild nach dem Aufschlag am Canyonboden aushelfen soll und wir fahren aus Gr\u00fcnden des Zeitmanagements erst mal zum Endhaltepunkt des Rim Trails, dem Aussichtspunkt von Hermit&#8217;s Rest. Der Kaffee, den wir dort erstehen, hat diese Bezeichnung nicht verdient und wandert nur angetrunken in einen M\u00fclleimer. Zum Trost gibt es ein Shirt vom Grand Canyon f\u00fcr meine Sammlung.<\/p>\n<p>In der Hoffnung auf noch mal etwas mehr aufklarendes Wetter laufen wir noch mal die zwei Kilometer zur\u00fcck zum n\u00e4chsten Bus Stop, es bleibt aber tr\u00fcb und wir m\u00fcssen ohnehin weiterfahren, um unsere Abendverabredung nicht zu verpassen.<\/p>\n<p>Die Fahrt ins Monument Valley zieht sich etwas hin, zu monoton verl\u00e4uft ein Gro\u00dfteil der Strecke schnurgerade in steppen\u00e4hnlicher Landschaft. Erst als dann ca. Eine halbe Stunde vor Ankunft die ersten roten Sandsteinformationen sichtbar werden, ist dem Rest der Herde klar, was unser heutiges Tagesziel sein wird. Wer den Bericht unserer ersten Westk\u00fcstenreise gelesen hat wei\u00df, wie sehr mich das Monment Valley beeindruckt hat und ich freue mich riesig, noch einmal die Gelegenheit zu haben, an diesen Ort zur\u00fcckzukehren. Dem Anlass entsprechend habe ich f\u00fcr uns noch einmal eine \u00dcbernachtung direkt im Valley organisiert. Vorher geht es aber erst mal mit unserem Guide Jamie und einem Vater-Tochter-Duo aus West Virginia auf eine Sunset Tour durch das Valley. Das Wetter ist wieder wesentlich besser geworden, auch wenn sich irgendwo am Horizont immer ein paar bedrohlich dunkle Wolken zusammenziehen. Gegen\u00fcber unseres letzten Besuchs ist es aber viel W\u00e4rmer und weniger windig. Die Eindr\u00fccke im Valley sind wieder sehr eindr\u00fccklich, keine Spur von &#8222;Hab ich schon gesehen&#8220;. Als wir nach ungef\u00fchr einer Stunde am Big Hogan ankommen, packt unser Guide eine Fl\u00f6te aus und spielt und singt f\u00fcr unsere Gruppe, ein echter G\u00e4nsehautmoment.<\/p>\n<p>Nach ein paar weiteren Fotos von Felsformationen in der untergehenden Sonne fahren wir weiter zum Sammelplatz f\u00fcr das gemeinschaftliche Dinner aller Gruppen, die mit den diversen Guides unterwegs sind. Im Vergleich zum letzten Mal sind hier wesentlich mehr Leute versammelt. Vater und Tochter aus unserer Gruppe versuchen zwar mal ein Gespr\u00e4ch in Gang zu setzen, generell bleiben aber alle Gruppen sehr unter sich. Auch eine Gruppe mit anderen Deutschen G\u00e4sten ist dabei, aber auch von dort kommen keinerlei Signale, dass man sich wenigstens als Landsleute erkannt hat.<\/p>\n<p>Das Dinner, bestehend aus Navajo Fry Bread, Bohnen, Gem\u00fcse und Steak ist reichlicht und gut, auch wenn das Steak etwas den Eindruck hinterl\u00e4sst, als k\u00e4me es von einem schon sehr in die Jahre gekommenen Tier. Nach dem Essen folgt der Unterhaltungsteil, bei dem sich diesmal aber eher das junge Punlikum in Szene setzt. Gegen neun Uhr f\u00e4hrt uns unser Guide zu unserem Hogan, wo wir uns mit Isomatten und Schlafs\u00e4cken unsere Lagerst\u00e4tten f\u00fcr die Nacht bereiten. Dass es im Laufe der Nacht irgendwann beginnt, durch das Loch in der Decke in unsere Behausung zu regnen, ist nicht weiter schlimm, es ist im inneren ohnehin so warm, dass wir f\u00fcr leichte Abk\u00fchlung ganz dankbar sind. F\u00fcr all diejenigen, die jetzt beim Lesen von romantischen Anwandlungen heimgesucht werden vielleicht folgender zusammenfassender Hinweis: Ja, es ist absolut genial, mal eine Nacht an einem solchen Ort, umgeben von uralten Felsen und frei laufenden Pferden unter einem je nach Wetterlage gigantischen Sternenhimmel zu verbringen. Wer aber schon keine zwanzig mehr ist, nicht gerne auf Festivals geht, an den Folgen des dritten Bandscheibenvorfalls zu knabbern hat oder wen schon beim allj\u00e4hrlichen Italienurlaub der viele Sand auf die Nerven geht, der sollte lieber andernorts n\u00e4chtigen. Wenn man sich hier abends mit einer Flasche Wein vor seinen Hogan setzen k\u00f6nnte, h\u00e4tte man anschlie\u00dfend vielleicht keine Schwierigkeiten, tief und fest zu schlafen. Leider aber herrscht auch im Monument Valley striktes Alkoholverbot, und so hatten wir eine eher unruhige Nacht.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen sind wir schon vor unserem in seinem Auto schlafenden Guide wach und r\u00e4umen schon mal den Hogan auf, das gibt&#8217;s vermutlich auch nur bei deutschen G\u00e4sten. Es ist leider wieder ziemlich bew\u00f6lkt und die Momente, in denen bei der anschlie\u00dfenden kurzen Tour die aufgehende Sonne die Felsen beleuchtet, fallen leider etwas sp\u00e4rlich aus. Beim Fr\u00fchst\u00fcck treffen wir wieder auf die anderen Gruppen, die ebenfalls hier \u00fcbernachtet haben. Wieder bleibt jeder wieder eher f\u00fcr sich, ein Verhalten, das wir bisher auf unserer Reise so nicht kennengelernt haben. Liegt vermutlich daran, dass es sich \u00fcberwiegend um G\u00e4ste aus Australien und Europa handelt, die Amerikaner sind da wesentlich kontaktfreudiger und man kommt immer schnell ins Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck am Parkplatz des &#8222;The View&#8220; Hotels verabschieden wir uns von Jamie und kaufen im Souveniershop noch ein paar Kleinigkeiten ein, bevor wir uns auf die ca. Zweist\u00fcndige  Weiterfahrt nach Page begeben. Hier erwartet uns der bisher l\u00e4ngste regnerische Abshnitt unserer Reise, schon ca. eine Stunde vor der Ankunft beginnt es zu regnen und es h\u00f6rt auch nicht auf, als wir Page schlie\u00dflich erreichen. Der eingeplante Stop am Horseshoe Bend muss also erst einmal auf besseres Wetter warten und wir fahren trotz der noch sehr fr\u00fchen Stunde gleich mal direkt zu unserer Unterkunft f\u00fcr die n\u00e4chsten beiden Tage, dem Grandview Inn Bed and Breakfast.<\/p>\n<p>Wir haben Gl\u00fcck und Kristine, die Hausherrin, ist gerade noch vor Ort und wir k\u00f6nnen gleich einchecken. Wie ich schon erwartet habe, ist der weibliche Teil der Herde sehr begeistert von der neuen Location. Das ist wieder mal so ein Ort, an dem man sich trotz Leben aus dem Koffer und st\u00e4ndig wechselnder Orte so ein bisschen zuhause f\u00fchlen kann. Hat nat\u00fcrlich aber auch alles seinen Preis. Nach dem wir unseren stetig anwachsenden Hausstand in unser ger\u00e4umiges Zimmer verbracht haben, machen wir uns erst mal auf zu einer so gar nicht urlaubstypischen Aktion: Wir bringen einen Teil unserer W\u00e4sche zu einem Waschsalon. Ich hab das im Vorfeld schon mal recherchiert, wir k\u00f6nnen unsere W\u00e4sche einfach abgeben und sie am Montag bei unserer Abreise wieder mitnehmen, berechnet wird nach Gewicht. Inzwischen hat es auch wieder aufgeh\u00f6rt zu regnen und da wir bis zu unserer Tour im Lower Antelope Canyon noch ein bisschen Zeit haben, steuern wir erst mal einen riesigen Walmart an, dieses Supermarkterlebnis der Superlative hatten wir bisher ja noch nicht auf unserem Trip. Ich frage mich ein mal mehr, warum dieses &#8222;Alles unter einem Dach&#8220;-Konzept bei uns zu Hause so gar nicht ankommen will. Dass man f\u00fcr seinen Wocheneinkauf immer wieder unz\u00e4hlige Stationen anfahren muss, ist scheinbar ein echt deutsches Konzept.<\/p>\n<p>Am Parkplatz f\u00fcr den Lower Antelope Canyon sto\u00dfen wir dann erst mal auf einen geschlossenen Schlagbaum. Das irritiert mich ein bisschen, denn es ist kurz vor halb vier und wir haben eine Tour f\u00fcr vier Uhr im Voraus gebucht. Nach einem Anruf beim Anbieter ist klar, es wird hier heute keine Touren mehr geben, der Canyon bleibt aufgrund des vorhergehenden Regens wegen \u00dcberflutungsgefahr geschlossen. Das war so nicht vorgesehen &#8230; Der Nachmittag des Folgetages ist aber noch g\u00e4nzlich unverplant und so liesse sich die Aktion gut dort hin verschieben. Leider erreichen wir bei den Veranstaltern aber nur den auf Endlosbetrieb geschalteten Blechdeppen und haben keine Chance die dort angegebene Nummer f\u00fcr Umbuchungen zu verstehen, weshalb wir beschlie\u00dfen, am Folgetag einfach auf gut Gl\u00fcck wieder rauszufahren.<\/p>\n<p>Die ungeplante Freizeit verbringen wir mit einem Abstecher zur Navajo Bridge, einer inzwischen stillgelegten und durch eine neuere Br\u00fccke ersetzten Br\u00fccke \u00fcber den Colorado River. Schon auf dem Weg dort hin gibt es wieder jede Menge zu sehen, die Strecke f\u00fchrt vorbei an tiefen Schluchten und einer bizarren Landschaft felsiger Klippen. DerAusblick von der Br\u00fccke bietet dann eine gute Perspektive, um die Dimensionen des Flusses mal richtig zu erleben. Auch kann man hier gut sehen, wie wenig gerade der Verlauf des Flusses ist. Ein paar andere Besucher machen uns dann noch auf zwei auf der anderen Br\u00fccke sitzende Condors aufmerksam. Diese inzwischen sehr seltenen und gesch\u00fctzten Tiere genie\u00dfen nicht nur bei den Indianern ein ganz besonderes Ansehen.<\/p>\n<p>F\u00fcr unser Abendessen fiel meine vorbereitende Wahl auf das &#8222;Into the Grand&#8220;, eine Art Erlebnisgastronomie, die auch von unserer Hostess sehr empfohlen wurde. Der Abend besteht aus Dinner mit Livemusik und einem Showteil, in dem wir mal wieder indianisch-folkloristische Unterhaltung geboten bekommen. Die Portionen beim Dinner fallen f\u00fcr hiesiger Verh\u00e4ltnisse diesmal eher klein aus und wir haben schon ein bisschen Angst, dass unser \u00fcbliches Vorgehen, nur zwei Gerichte f\u00fcr drei Personen zu ordern, diesmal nicht aufgehen k\u00f6nnte. Schlie\u00dflich werden dann aber doch wieder alle satt und wir erwarten gespannt den Showteil. Dieser hinterl\u00e4\u00dft diesmal aber am Ende doch eher etwas gemischte Gef\u00fchle. Ein bisschen hat man das Gef\u00fchl, gerade die Vorstellung eines Zirkus mit Menschen besucht zu haben. Die Statisten wirkten nerv\u00f6s, uninspiriert und nicht so richtig gl\u00fccklich. Aufgrund der unruhigen vorhergehenden Nacht fallen wir im Anschluss sofort in die Betten und schlafen tief aber kurz, denn schon um sechs Uhr am n\u00e4chsten Morgen klingelt unser Wecker und ruft uns zum Aufbruch f\u00fcr die anstehende Tour zur Rainbow Bridge.<\/p>\n<p>Mit einem gro\u00dfen Fresspaket von Kristine machen wir uns um sieben Uhr auf den Weg zur Wahweap Marina, von der aus die Boote des Nationalparkservice starten. Wir ergattern noch einen Platz auf dem Oberdeck, am Himmel hat es keine einzige Wolke und es sieht nach einem wetterm\u00e4j\u00dfig gigantischem Tag aus. Die Fahrt zur Rainbow Bridge dauert ca. drei Stunden, auf dem Weg dort hin halten wir einige Male f\u00fcr Erl\u00e4uterungen unseres Captains, dazu kommen regelm\u00e4\u00dfige Erkl\u00e4rungen aus dem Kopfh\u00f6rer des Audio Guide, den jeder zu Beginn erhalten hat und der tats\u00e4chlich auch eine deutsche Tonspur enth\u00e4lt.<\/p>\n<p>Als wir die Rainbow Bridge schlie\u00dflich erreichen ist es schon ordentlich hei\u00df. Uns steht ein kurzer Fu\u00dfmarsch bevor, der fast ausschlie\u00dflich ohne Schatten verl\u00e4uft und man bekommt einmal mehr einen nachhaltigen Eindruck davon, was es bedeutet, in der W\u00fcste zu leben. Das Monument selbst ist aber tats\u00e4chlich wieder einmal etwas sehr beeindruckendes und hat auf mich einmal mehr eine sehr spirituelle Wirkung. Man k\u00f6nnte jetzt sagen, dass es sich ja nur um einen Felsbogen handelt, aber alleine f\u00fcr die Frage nach dessen Entstehung gibt es mehrere Theorien, und auch wenn der Park Ranger, der uns ein bisschen was dar\u00fcber erz\u00e4hlt von vorneweg ausschlie\u00dft, dass es etwas mit Aliens zu tun haben k\u00f6nnte, ganz unvorstellbar finde ich es nicht. Aber auch, wenn es nur auf die Kraft des Wassers oder gro\u00dfen Druck zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, bleibt es ein beindruckender Anblick, der Bogen ist schlie\u00dflich so gro\u00df, dass eine Boeing 737 darunter durchfliegen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Auf der R\u00fcckfahrt legen wir noch einen 30min\u00fctigen Stop an einer Bootstankstelle in Utah an, wo findige Menschen sehr touristenwirksam noch schnell zwei Shops hingestellt haben, die von allen Touris aufgesucht werden, um eine geschmacklich eher m\u00e4j\u00dfige Portion Softeis zu ergattern. Den Rest der R\u00fcckfahrt verbringen wir teilweise schlafend im Unterdeck, war wohl doch etwas viel Sonne f\u00fcr jeden von uns.<\/p>\n<p>Wir kommen viel sp\u00e4ter als erwartet in der Marina an und brechen daher recht eilig auf, da wir ja noch den am Vortag ausgefallenen Besuch des Lower Antelope Canyons auf unserer ToDo-Liste haben. So richtig glauben wir nicht, dass wir noch Gl\u00fcck mit einem Platz in einer der letzten Touren haben, aber unsere Bedenken werden schnell zerstreut, die letzte Tour ist sehr klein und es finden sich nicht mehr als zehn Personen daf\u00fcr ein. Auf dem Weg zum Einstieg in den Canyon traktiert un unser Guide erst mal mit seinen gerade im Aufbau befindlichen Skills im Spielen der indianischen Fl\u00f6te, ein meilenweiter Unterschied zu dem, was wir noch am Vortag von Jamie h\u00f6ren durften. Bis wir den Canyon betreten, vergeht doch einiges an Zeit, der Einstieg verl\u00e4uft \u00fcber Treppen und Leitern und entsprechend langsam geht es hier voran. Im Canyon selbst treffen wir auf das erwartete intensive und beeindruckende Spiel von Farben und Formen in Stein, man wei\u00df nicht, wohin man blicken soll, vermutlich lie\u00dfen sich hier so viele Fotos schie\u00dfen, wie auf dem Rest der gesamten Reise zusammen. F\u00fcr uns bleibt der Upper Antelope Canyon aber trotzdem das eindr\u00fccklichere Erlebnis, 2011 hatten wir dort das Gl\u00fcck, nahezu alleine und ohne Zeitdruck alles in Ruhe auf uns wirken lassen zu k\u00f6nnen. Das schwierigere Gel\u00e4nde, die vielen Menschen und der Zeitdruck nehmen dem Lower Canyon an diesem Tag doch viel von seinem Reiz.<\/p>\n<p>Da wir Arizona am n\u00e4chsten Tag verlassen werden, steht f\u00fcr mich noch ein Besuch einer echten Arizona BBQ Location weit oben auf der Liste und wir machen uns auf den Weg zu Big Joe&#8217;s, dessen riesige Smoker wir schon beim Vorbeifahren mehrfach bewundern durften. Die Ribs sind wirklich &#8222;fall of the bone&#8220; und bis auf die BBQ-Sauce schmeckt auch alles andere von unserem Sampler Platter sehr lecker.<\/p>\n<p>Um den Abend an unserer sch\u00f6nen Location noch geb\u00fchrend ausklingen zu lassen, bewaffnen wir uns im n\u00e4chsten Safeways noch mit einer Flasche Wein und ein paar Snacks und genie\u00dfen auf der Terrasse des Grandview Inn bei 25 Grad einen der lauen Sommerabende, die wir zu Hause sicher am meisten vermissen werden.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im fr\u00fch aufstehen und all unsere Sachen zusammenraffen haben wir inzwischen schon reichlich \u00dcbung, und so stehen wir mal wieder fast noch vor allen anderen abreisebereit in unserer Hotellobby zum Auschecken. 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