{"id":74,"date":"2017-09-26T05:38:44","date_gmt":"2017-09-26T05:38:44","guid":{"rendered":"http:\/\/blindfish-and-sheep.de\/?p=74"},"modified":"2017-09-26T05:38:44","modified_gmt":"2017-09-26T05:38:44","slug":"whale-unwatching-20-9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blindfish-and-sheep.de\/?p=74","title":{"rendered":"Whale unwatching (20.9.)"},"content":{"rendered":"<p>Wir verlassen San Francisco sehr fr\u00fch am morgen bei Nieselregen. Wie uns ein Tour Guide gestern noch sagte, hatten wir mit dem gestrigen Tag den seit mehreren Monaten einzigen und wie es aussieht bis auf weiteres auch letzten klaren und sonnigen Tag, was uns auch nachtr\u00e4glich noch freut.<\/p>\n<p>Auch beim Verlassen der Stadt bleibt uns ein Ritt \u00fcber die f\u00fcr die meisten Autofahrer sicher nicht unproblematischen h\u00fcgeligen Stra\u00dfen von San Francisco erspart, wir sind schnell auf der CA-1 Richtung S\u00fcden unterwegs. Unser erster Stopp liegt dann irgendwo kurz vor Santa Cruz. Unsere Wahl f\u00fcr das Fr\u00fchst\u00fcck f\u00e4llt auf ein Diner namens Whale City, das gegen\u00fcber eines kleinen Strandabschnittes liegt, an dem sich auch zu dieser fr\u00fchen Stunde schon einige Surfer im kalten Wasser abm\u00fchen. Das Diner gef\u00e4llt uns mal wieder richtig gut, es hat etwas sehr authentisches, das Personal ist sehr freundlich und das Essen sehr gut.<\/p>\n<p>Auf dem Weg nach Monterey halten wir an mehreren Aussichtspunkten und in Santa Cruz, viel spektakul\u00e4res gibt es hier aber nicht zu berichten. Wir erreichen unsere Unterkunft f\u00fcr heute, die Lone Oak Lodge, am fr\u00fchen Nachmittag, d\u00fcrfen dort aber noch nicht einchecken, da der Check In erst ab 15 Uhr m\u00f6glich ist und sich die Dame an der Anmeldung, die ohnehin den Eindruck erweckt, als h\u00e4tten wir sie bei etwas Ultrawichtigem gest\u00f6rt, nicht nachsehen m\u00f6chte, ob das Zimmer nicht vielleicht doch schon fertig ist. Also fahren wir mit unserem ganzen Gep\u00e4ck erst mal wieder zur\u00fcck nach Moss Landing, wo wir um 15:30 Uhr einen Bootstrip zum Whale Watching auf der SeaGoddess gebucht haben. Diese Fahrten sind normalerweise recht teuer, daher habe ich mich im Vorfeld mal bei Groupon umgesehen und dort ein vern\u00fcnftiges Angebot ergattert<\/p>\n<p>Bevor es losgehen kann, m\u00fcssen wir erst mal beim Hafenmeister eine Parkerlaubnis f\u00fcr 8 $ erstehen, angesichts der zahlreichen freien Parkpl\u00e4tze eine aus unserer Sicht unn\u00f6tige zus\u00e4tzliche Einnahmequelle. Weil wir noch etwas fr\u00fch dran sind, bleibt noch genug Zeit f\u00fcr einen improvisierten Picknick Lunch aus Resten, die wir in unserer K\u00fchlbox so mitf\u00fchren. In der Buchungsbest\u00e4tigung ist angegeben, dass wir uns 30 Minuten vor Beginn der Tour am mobilen B\u00fcro des Anbieters registrieren m\u00fcssen. An diesem h\u00e4ngt auch eine Info, dass die n\u00e4chste Tour erst am kommenden Tag um 9:30 Uhr stattfindet, was wir schon ein bisschen merkw\u00fcrdig finden. Als dann aber auch um 15:15 Uhr noch kein Mensch au\u00dfer uns hier zu sehen ist, finden wir das schon etwas beunruhigend und ich krame in meinen Unterlagen, bis ich die Telefonnummer des Anbieters finde. Dort erreiche ich aber nur eine Mailbox, die f\u00fcr alle Fragen und Infos nur auf die Webseite verweist. Auch um 15:40 Uhr ist noch niemand gekommen und wir fragen mal beim Hafenmeister nach, dieser hat aber auch keinerlei Informationen und meint nur, dass das Boot noch am Liegeplatz liegt und es nicht so aussieht, als w\u00fcrde es in K\u00fcrze rausfahren.<\/p>\n<p>Gefrustet fahren wir also zur\u00fcck nach Monterey. Dort halten wir erst mal am Monterey Bay Aquarium, m\u00fcssen aber feststellen, dass es in knapp einer Stunde schlie\u00dfen wird, da lohnt sich der verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig hohe Eintrittspreis von 50 $ pro Person nicht wirklich. Wir wollen schon wieder gehen, als uns ein Angestellter fragt, warum wir nicht mehr ins Aquarium wollen. Wir erkl\u00e4ren, dass es uns angesichts der kurzen verbleibenden Zeit nicht lohnenswert erscheint, worauf er antwortet, dass wir doch mal fragen sollen, vielleicht w\u00fcrde man uns ja gratis reinlassen. Eigentlich st\u00f6rt uns ja mehr die wenige verbleibende Zeit als die Tatsache, dass wir f\u00fcr das Aquarium Eintritt zahlen m\u00fcssten und wollen schon dankend ablehnen, aber der Herr ist sehr hartn\u00e4ckig und so gehen wir eben noch zu einem der Kassenschalter. Die Dame dort h\u00f6rt sich unser Anliegen an und offeriert dann erst mal spontan einen Discount von 10 %. Das w\u00e4ren dann ja immer noch 130 $, die k\u00f6nnen wir vermutlich auch besser investieren. Dann taucht aber pl\u00f6tzlich ein sehr gewichtiger Herr auf, vermutlich der Chef des ganzen Ladens. Sehr wort- und gestenreich erkl\u00e4rt er, dass wir f\u00fcr heute seine G\u00e4ste sind und wir keinen Eintritt zahlen m\u00fcssen. Er beginnt dann zun\u00e4chst damit, auf einem Plan der Anlage eine Route auszuarbeiten, bei der wir noch das meiste in der verbleibenden Zeit mitnehmen k\u00f6nnen. Als das erledigt ist, fragt er uns noch \u00fcber unsere weiteren Reisepl\u00e4ne aus und gibt uns sehr detaillierte Infos \u00fcber Orte, Routen und Restaurants. Als er damit fertig ist, bleiben uns gerade noch knapp 40 Minuten Zeit. Diese verbringen wir staunend vor den hier wirklich sch\u00f6n in Szene gesetzten Becken und Aquarien, das Monterey Bay Aquarium ist uns schon 2011 sehr positiv in Erinnerung geblieben.<\/p>\n<p>Danach begeben wir uns noch ein wenig auf Shopping-Streifzug in der Cannary Row, wo die meisten Gesch\u00e4fte schon die Saison beschlie\u00dfen wollen und die Preise f\u00fcr die anstehende Lagerr\u00e4umung ordentlich reduziert haben. Dann geht es an die Auswahl der Dinner Location, um den inzwischen ordentlichen Hunger zu stillen. Unsere Wahl f\u00e4llt zun\u00e4chst auf eine Art Steakhouse. Wenn wir hier schon in bester Lage unterwegs sind, w\u00fcrde ich mir heute gern mal wieder Essen aus dem Ozean g\u00f6nnen, am liebsten einen in der Region sehr popul\u00e4ren und &lt;vern\u00fcnftig bepreisten Lobster, am besten als Surf and Turf in Kombination mit einem ordentlichen St\u00fcck Fleisch. Wir bestellen gerade unsere Getr\u00e4nke und sagen dem Kellner, dass wir f\u00fcr die Speisen noch etwas Zeit brauchen, als dieser uns mitteilt, dass wir entweder jetzt sofort bestellen m\u00fcssen oder dann f\u00fcr die n\u00e4chste Stunde nichts mehr bestellen k\u00f6nnen, weil sie erst mal eine gerade eingetroffene Busladung mit Touristen aus China versorgen m\u00fcssten. Das ist uns dann doch etwas zu viel Service am Gast und wir machen uns auf die Suche nach einer Alternative. Wir finden diese schlie\u00dflich in Sly&#8217;s McFly&#8217;s, einer Art Sports Bar, in der das Essen zwar nur solider Durchschnitt ist, daf\u00fcr gibt es aber heute die reichhaltige Auswahl an regionalen Bieren zum halben Preis, was uns den etwas ungl\u00fccklich verlaufenen Tag doch noch etwas vers\u00fc\u00dft. Die Beschwerde-E-Mail, die ich sp\u00e4ter noch im Hotelzimmer an den Touranbieter f\u00fcr das Whale Watching schreibe, erh\u00e4lt durch den vorangegangenen Happy Hour-Rundgang durch das Biersortiment bei Sly&#8217;s McFly&#8217;s dann auch noch mal eine ganz besonders eigene Dynamik &#8230;<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir verlassen San Francisco sehr fr\u00fch am morgen bei Nieselregen. Wie uns ein Tour Guide gestern noch sagte, hatten wir mit dem gestrigen Tag den seit mehreren Monaten einzigen und wie es aussieht bis auf weiteres auch letzten klaren und sonnigen Tag, was uns auch nachtr\u00e4glich noch freut. 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