{"id":76,"date":"2017-09-26T07:45:18","date_gmt":"2017-09-26T07:45:18","guid":{"rendered":"http:\/\/blindfish-and-sheep.de\/?p=76"},"modified":"2017-09-26T07:45:18","modified_gmt":"2017-09-26T07:45:18","slug":"das-grosse-finale-21-24-9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blindfish-and-sheep.de\/?p=76","title":{"rendered":"Das gro\u00dfe Finale (21. &#8211; 24.9.)"},"content":{"rendered":"<p>Unsere gemeinsame Zeit in den USA neigt sich allm\u00e4hlich ihrem Ende zu und jedem von uns ist anzumerken, dass wir das nicht so richtig gut finden. Wir denken ja schon lange \u00fcber unsere Idee f\u00fcr ein eigenes Business nach und viele der von uns druchreisten Regionen erscheinen uns als nahezu ideale Standorte daf\u00fcr, so dass wir hier nicht weiter nur Urlauber sein wollen sondern eher ein Teil dieses Landes, das uns so fasziniert. Dass wir in vier Tagen wieder in ein Flugzeug steigen sollen, das uns zur\u00fcck nach Deutschland bringt, will noch keiner so richtig wahrhaben. Jedes Herdenmitglied verbringt daher immer ein bisschen mehr Zeit mit sich selbst und den eigenen Gedanken. Aber auch daf\u00fcr wollen wir uns auf einer so langen Reise mal etwas Zeit nehmen, daher soll der Donnerstag ein eher ruhiger Tag werden.<\/p>\n<p>Wir verlassen unser Appartment in der Lone Oak Lodge, das eher die Gr\u00f6\u00dfe einer 3-Zimmer-Wohnung hat und fahren weiter nach Carmel by the Sea. Dort holen wir uns in der Carmel Bakery Kaffee und Geb\u00e4ck und laufen die Ocean Avenue hinunter zum Strand, wo wir uns auf ein paar Steine setzen und in der warmen Morgensonne fr\u00fchst\u00fccken. Auf dem Weg sind wir an mehreren Maklerb\u00fcros vorbeigekommen, alle voll mit zum Verkauf stehenden Immobilien, von denen viele perfekt f\u00fcr die Umsetzung unseres Traums vom eigenen Business geeignet w\u00e4ren. Nat\u00fcrlich hat das, gerade auch in dieser doch eher exklusiven Gegend, alles seinen Preis.<\/p>\n<p>Wegen der immer noch bestehenden Sperrung des Highway #1 bei Big Sur sind wir heute gezwungen, unseren Weg durch das Landesinnere fortzusetzen. Die Fahrt bis zum Tagesziel nach Pismo Beach f\u00fchrt uns durch Paso Robles und Sanluis Obispo. Aufgrund der Lage unserer heutigen Unterkunft, dem Seacrest Hotel, einem Oceanview Hotel direkt am Strand, verzichten wir auf ausgedehnte Besichtigungen der beiden St\u00e4dtchen und fahren z\u00fcgig durch, bis wir am fr\u00fchen Nachmittag das Seacrest erreichen. Nach dem Checkin geht es sehr z\u00fcgig Richtung Pool und Strand, wo sich jeder mit seiner Lieblingslekt\u00fcre in die Sonne legt, um die inzwischen schon sehr intensive Br\u00e4une hier und da noch weiter zu intensivieren.<\/p>\n<p>Gegen sechs Uhr beginnt der Wind etwas aufzufrischen und wir machen uns bereit f\u00fcr&#8217;s Abendessen. Ich habe f\u00fcr heute Abend einen Tisch im Ventana Grill reserviert, einem Lokal, das wir auch schon von fr\u00fcheren Aufenthalten hier kennen und das auch eine Erw\u00e4hnung im Buch &#8222;Einen Scheiss muss ich&#8220; des von mir sehr gesch\u00e4tzten Autors Tommy Jaud gefunden hat, scheinbar waren nicht nur wir sehr angetan von diesem Restaurant. Vorher gehen wir noch mal runter an den Strand, den Sonnenuntergang genie\u00dfen und f\u00fcr ein paar stimmungsvolle Fotos.<\/p>\n<p>Unser Abendessen im Ventana Grill geh\u00f6rt wohl mit zu den besten kulinarischen Momenten dieser Reise. Von den Cocktails \u00fcber die Clam Chowder bis hin zum Signature Burger mit Chorizost\u00fcckchen im Patty empfanden wir alles als rundum gelungen, vom Dessert, dem zur H\u00e4lfte aus Eis und Kuchen bestehenden Ventana Mud Pie ganz zu schweigen. Sehr satt und sehr zufrieden fallen wir sp\u00e4t nachts in unsere Betten. Das Einschlafen wird dann aber doch noch etwas erschwert, erstmalig haben wir heute ein Problem mit den so h\u00e4ufig beklagten hellh\u00f6rigen amerikanischen Hotels. Im Zimmer \u00fcber uns wohnt vermutlich eine Gruppe chinesischer Kunstturnerinnen, die ihr Zimmer kurzerhand zum Trainingsraum erkl\u00e4rt hat, denn nur so lassen sich die wiederkehrenden schnellen Schritte, gefolgt von einem kr\u00e4ftigen &#8222;Rums&#8220; erkl\u00e4ren, die uns bis kurz vor Mitternacht am Einschlafen hindern.<\/p>\n<p>Ein Fr\u00fchst\u00fcck direkt am Meer unter der w\u00e4rmenden Morgensonne ist einfach nur schwer zu toppen, da spielt es auch fast keine Rolle, dass die hier angebotenen Zutaten f\u00fcr das Inklusivfr\u00fchst\u00fcck gar nicht mal so lecker sind. Die Kalifornier sind unter den Amis die absoluten Fr\u00fchst\u00fccksmuffel, und wir m\u00fcssen uns mehr am Blick auf den Strand und den Ozean als am Essen s\u00e4ttigen.<\/p>\n<p>Mit einem Coffee 2 Go und einer Banane f\u00fcr alle F\u00e4lle treten wir die Fahrt zu unserer letzten Unterkunft f\u00fcr diese Reise an. Die Strecke f\u00fchrt uns zun\u00e4chst nach Solvang, dieser kleinen Enklave d\u00e4nischer Auswanderer mitten in den Vereinigten Staaten. Die Windm\u00fchlen und die im europ\u00e4ischen Stil erbauten H\u00e4user, teilweise sogar mit Fachwerk, wirken hier wirklich irgendwie surreal und an einer Kreuzung zweier befahrener gro\u00dfer US-Bundesstra\u00dfen auch etwas fehl am Platz. Trotzdem zieht der Ort nach wie vor viele Besucher an, auch hier wieder \u00fcberwiegend asiatischer Herkunft. Leider reicht es nur f\u00fcr einen kurzen Stopp in Morten&#8217;s Danish Bakery, das Pancake House von Paula m\u00fcssen wir leider auslassen, zu schwer liegt uns noch unser Fr\u00fchst\u00fcck im Magen.<\/p>\n<p>Wir fahren weiter nach Santa Barbara, wo wir nach einem kurzen Streifzug durch ein paar L\u00e4den dem Pier einen kurzen Besuch abstatten und uns dan f\u00fcr einen sp\u00e4ten Lunch eine kleine Sushi Bar suchen. Den Besuch der Mission m\u00fcssen wir leider auf einen sp\u00e4teren Besuch verschieben. Wir steuern schlie\u00dflich noch unser vorletztes Ziel f\u00fcr heute an, die kleine K\u00fcstenstadt Ventura, eigentlich schon ein Vorort von Los Angeles. An der Kasse eines Ladens in einem Einkaufszentrum erleben wir dann einmal mehr eine f\u00fcr dieses Land typische Episode, als eine Frau ihren 50 $ Einkauf mit maximaler Gelassenheit auf 5 verschiedene Kreditkarten aufteilt, ohne sich davon st\u00f6ren zu lassen, dass wir auf die Bezahlung unserer zwei Gegenst\u00e4nde fast zehn Minuten warten m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Leider finden wir in Ventura nicht ganz das, was wir uns davon erhofft hatten und beschlie\u00dfen, vor dem Abendessen noch bis zu unserem Ziel weiterzufahren. Unsere Unterkunft ist das La Quinta Inn &amp; Suites in Santa Clarita \/ Stevenson Ranch, ein Ort, ein Ort, der seit dem Beginn unserer Reise mit einem gro\u00dfen Fragezeichen versehen ist, denn niemand au\u00dfer mir wei\u00df, warum es sich lohnt, ausgerechnet hier f\u00fcr die letzten beiden N\u00e4chte unserer Reise Quartier zu beziehen. Das R\u00e4tsel l\u00fcftet sich leider etwas fr\u00fcher als von mir gewollt bereits bei der Ankunft am Hotel, die meilenlange Zufahrtsstra\u00dfe, an der die Unterkunft liegt, f\u00fchrt n\u00e4mlich auch am Sixflags Magic Mountain Vergn\u00fcgungspark vorbei. Als das Herdenbaby die n\u00e4chtlich beleuchteten turmhohen Konstruktionen der zahlreichen Supercoaster entdeckt, wei\u00df es zun\u00e4chst nicht, ob es sich freuen oder mich verfluchen soll, die Entscheidung wird schlie\u00dflich auf den Folgetag verlegt.<\/p>\n<p>Im Hotel erwartet uns dann mal wieder eine \u00dcberraschung der besonderen Art. Wie f\u00fcr alle bisherigen Unterk\u00fcnfte auch habe ich hier ein Zimmer f\u00fcr die Belegung durch drei Erwachsene gebucht. Dies sind dann entweder Zimmer mit zwei gro\u00dfen Doppelbetten oder Zimmer mit einem Doppelbett und einem zus\u00e4tzlichen Bett in Form eines Schlafsofas oder \u00e4hnlichem. Unser Zimmer im La Quinta aber verf\u00fcgt nur \u00fcber ein Doppelbett und einen Sessel, der sich aber auch nach n\u00e4herer Betrachtung nicht zu etwas umbauen l\u00e4\u00dft, worauf man schlafen k\u00f6nnte. Der Herr an der Rezeption erkl\u00e4rt mir, dass es wohl schon h\u00e4ufiger vorgekommen sei, dass die angebotenen Zimmerkategorien bei den Buchungsseiten von Expedia und Co. mit der falschen Zahl an m\u00f6glichen Personen verkn\u00fcpft seien. Eine kurze Recherche in meinen Unterlagen ergibt, dass ich vom Anbieter, \u00fcber den die Buchung erfolgt ist, nur eine E-Mail-Adresse habe und es keine Telefonnummer gibt. Samstag um f\u00fcnf Uhr Morgens w\u00fcrde ich dort vermutlich aber auch so niemanden erreichen. In unserer Not buchen wir also ein weiteres Zimmer, das kostet uns mal schnell 350 $ extra. Nat\u00fcrlich schreibe ich auch noch schnell eine Mail an den Buchungsdienstleister. Wie all die noch offenen Verfahren bei KLM, SeaGoddess Whale Watching usw. enden, werde ich in einem abschlie\u00dfenden Beitrag noch erw\u00e4hnen.<\/p>\n<p>Der vorletzte Tag unserer Reise beginnt mal wieder mit einem Inklusivfr\u00fchst\u00fcck, leider nicht ansatzweise besser als das am Vortag. Heute haben wir aber leider auch keine M\u00f6glichkeit, sehr w\u00e4hlerisch zu sein, wir wollen n\u00e4mlich eine ganze Weile vor \u00d6ffnung des Freizeitparks dort sein, um dem Chaos beim Parken und am Einlass zu entgehen, \u00fcber das im Internet viel zu lesen ist. Unser Plan geht auf und wir sind wirklich sehr fr\u00fch dran, angesichts der vor Ort verlangten 25 $ Parkgeb\u00fchren erscheinen mir die 20 $, die ich bei der Vorabbuchung im Netz zu zahlen hatte, als Mega-Schn\u00e4ppchen. Dann hei\u00dft es erst mal Schlangestehen. Etwa eine Stunde stehen wir vor den Toren in einer Schlange, die sich bis um 10:30 Uhr, als der Park endlich \u00f6ffnet, bereits kilometerweit zu ziehen scheint. Das Zeremoniell beim \u00d6ffnen der Tore ist mal wieder amerikanisch bis in die Haarspitzen und pathetisch ohne Ende. Unser Weg f\u00fchrt zun\u00e4chst mal zum G\u00e4steservice, wo ich mir einen Accessibility Pass ausstellen lassen m\u00f6chte. Daf\u00fcr wird ein Schreiben eines Arztes ben\u00f6tigt, das gewissen formalen Anspr\u00fcchen gen\u00fcgen muss, die der Park auf seiner Internetseite auflistet. Dabei ist zum Beispiel die eindeutige Identifikationsnummer des Arztes eine zwingende Voraussetzung, weshalb ich etwas bedenken habe, ob mein aus Deutschland mitgebrachtes Schreiben \u00fcberhaupt zul\u00e4ssig ist, die Art und Weise der Beeintr\u00e4chtigung oder Behinderung der betreffenden Persone d\u00fcrfen hingegen unter keinen Umst\u00e4nden auf dem Schreiben benannt werden. Aber egal, es dauert zwar lange, am Ende bekomme ich aber meinen Access Pass. Auf den Seiten von Sixflags habe ich es so verstanden, dass man sich damit bei den einzelnen Fahrgesch\u00e4ften meldet und man dort eine Zeit genannt bekommt, zu der man dann ohne Wartezeit zu seiner Fahr kommt. Diese Annahme stellt sich aber schnell als gro\u00dfer Irrtum heraus, und bei Licht betrachtet ist dieser Pass f\u00fcr Menschen mit einer Behinderung eigentlich keine wirkliche Erleichterung. Der Passinhaber ist generell berechtigt, die Warteschlangen zu umgehen und so eine Fahrt ohne Wartezeit anzutreten. Auf dem Pass ist aber ein Zeitinterval vermerkt, in unserem Fall 90 Minuten. Dieses Intervall muss der Passinhaber zwischen zwei Fahrten verstreichen lassen, bevor er wieder eine Warteschlange umgehen darf. Bei einem sechsst\u00fcndigen Aufenthalt erg\u00e4ben sich so f\u00fcnf m\u00f6gliche Fahrten, angesichts der hohen Dichte an Attraktionen und gemessen an den exorbitanten Eintrittsgeldern eine eher unbefriedigende Ausbeute.<\/p>\n<p>Gut, uns war das am Ende dann doch eher egal. Wir konnten in der zur Verf\u00fcgung stehenden Zeit elf der 13 Supercoaster fahren und hatten jede Menge Spa\u00df. Auch das Warten in einer Schlange kann hier durchaus hohes Unterhaltungspotential haben, denn auch wenn es sicher zu den eher fragw\u00fcrdigen Unterhaltungswerten z\u00e4hlt entbehrt es nicht einer gewissen Komik, wenn man beobachten darf, wie drei Angestellte den Halteb\u00fcgel eines Fahrgesch\u00e4fts \u00fcber dem Bauch eines besonders volumin\u00f6sen Fahrgastes zum Einrasten bringen wollen.<\/p>\n<p>Richtig stimmungsvoll wird es dann noch mal ab 19 Uhr, denn mit unserem Besuch l\u00e4utet der Park auch die anstehende Halloween-Saison ein und mit dem Sonnenuntergang versinkt der Park in dichten Nebelschwaden und es streifen authentisch hergerichtete Untote durch die Anlage. Lediglich der schon den ganzen Tag \u00fcber aus den Lautsprechern t\u00f6nende Slogan &#8222;Let the terror begin&#8220;, der das Event entsprechend ank\u00fcndigen soll, st\u00f6\u00dft bei uns auf leichte Verwirrung und Unverst\u00e4ndnis.<\/p>\n<p>Das Schafi mag ja keine Achterbahnen, trotzdem h\u00e4lt es mit uns fast neun Stunden lang im Park durch und wartet geduldig auf unsere R\u00fcckkehr. Zur Belohnung, und weil wir nat\u00fcrlich den letzten Abend auch irgendwie w\u00fcrdigen wollen, suchen wir zu sp\u00e4ter Stunde noch ein neben unserem Hotel liegendes Steakhouse auf. Das Outback Steakhouse \u00fcberrascht mit unerwartet leckerem Essen, wir sind wieder mal total begeistert, und endlich bekomme ich auch meine Portion Lobster in einer rundum gelungenen Interpretation von Surf and Turf, noch dazu zu einem vern\u00fcnftigen Preis.<\/p>\n<p>Leider bringt der letzte Abend auch immer ein paar organisatorische Dinge mit, ich muss uns noch f\u00fcr den Flug am Folgetag einchecken und unsere Koffer m\u00fcssen letztmalig gepackt und alle neu hinzugekommenen Dinge so verteilt werden, dass wir nicht an das Gep\u00e4cklimit von 23 kg pro Koffer sto\u00dfen, dank mitgef\u00fchrter Kofferwaage aber kein Problem.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Tag unserer R\u00fcckreise verzichten wir auf das complementary Breakfast im La Quinta und beladen zum letzten Mal unseren Dodge, um uns mit ihm auf den Weg nach Oxnard zum dortigen Farmer&#8217;s Market am Hafen zu machen, in der Hoffnung, dass wir dort ein gutes Fr\u00fchst\u00fcck in sch\u00f6nem Ambiente finden werden. Der Markt ist tats\u00e4chlich sehr nett, leider aber eher auf Feld- und Gartenerzeugnisse ausgerichtet, Kaffee und Geb\u00e4ck, so wie wir das von anderen M\u00e4rkten her kennen, gibt es hier nicht. Das in der N\u00e4he befindliche kleine Kaffee lassen wir zugunsten besserer Alternativen, die sich noch auf unserem Weg finden sollen, links liegen, ein Entschluss, der sich noch als un\u00fcberlegt herausstellen soll.<\/p>\n<p>Unser Weg f\u00fchrt weiter nach Malibu, wir hatten hier auf ein Kaffee in Strandn\u00e4he gehofft. Diese gibt es auch, allerdings bezahlt man bereits f\u00fcr die Zufahrt dorthin eine nicht gerade kleine Geb\u00fchr f\u00fcr&#8217;s Parken und inzwischen ist es auch schon so sp\u00e4t, dass wir die Hoffnung auf Fr\u00fchst\u00fcck begraben m\u00fcssten, jetzt wird \u00fcberall nur noch Mittagessen serviert, und ein Burger zum Fr\u00fchst\u00fcck ist nicht gerade das, was wir uns w\u00fcnschen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Dieser letzte Tag macht es uns nicht gerade leicht, die sonst so gut funktionierende Haltung unseres &#8222;Carpe Diem&#8220;-Konzeptes noch mal im Sinne eines Urlaubserlebnisses bis zum Schluss umzusetzen. Das Schafi hat hunger, das Herdenbaby sieht seine F\u00e4lle davonschwimmen, w\u00e4re gerne noch mal in Malibu am Strand gesessen oder h\u00e4tte sich ein Souvenier ergattert, und ich finde sowieso, dass letzte Tage etwas v\u00f6llig unn\u00f6tiges sind, w\u00fcrde ich doch viel lieber gleich f\u00fcr immer hier bleiben. Schlie\u00dflich gibt es also doch Burger und Salat zum Fr\u00fchst\u00fcck, und statt Strand fahren wir gleich weiter zu Alamo, um unseren Mietwagen abzugeben, eine Entscheidung, die Angesichts des inzwischen dichten Stadtverkehrs doch auch etwas positives hat.<\/p>\n<p>Wir sind p\u00fcnktlich am Flughafen, die Abfertigung an der Sicherheitskontrolle nimmt mal wieder die meiste Zeit in Anspruch. Diese inzwischen gleicherma\u00dfen notwendige wie l\u00e4stige Prozedur ist tats\u00e4chlich der unsch\u00f6nste Aspekt an einem Flug, da st\u00f6re ich mich noch nicht mal so sehr an den enorm langen Reisezeiten, mit anderen Verkehrsmitteln w\u00e4ren die ja noch l\u00e4nger. Trotzdem schlage ich der Herde vor, dass wir, sollten wir tats\u00e4chlich mal auswandern, ein alternatives Verkehrsmittel in Erw\u00e4gung ziehen. F\u00fcr die USA w\u00fcrde ich hier vielleicht auf ein Schiff zur\u00fcckgreifen, irgendwie auch stilvoller, als so ein Flugzeug.<\/p>\n<p>Ein letztes Highlight dieser Reise, auch wenn es von uns schon nicht mehr als solches wahrgenommen wird: Unser Flughafenshuttle am heimischen Airport entpuppt sich als Chauffeur im Anzug, der uns mit einem Tesla zur\u00fcck nach Hause bringt. Hat man ja auch nicht jeden Tag, und das nette Gespr\u00e4ch bei der Fahrt macht einem das Ankommen auch erst mal leichter.<\/p>\n<!-- AddThis Advanced Settings generic via filter on the_content --><!-- AddThis Share Buttons generic via filter on the_content -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere gemeinsame Zeit in den USA neigt sich allm\u00e4hlich ihrem Ende zu und jedem von uns ist anzumerken, dass wir das nicht so richtig gut finden. 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